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FEoLL ANRE

Das Paderborner Forschungs- und Entwicklungszentrum für Objektivierte Lehr- und Lernverfahren der damaligen Pädagogischen Hochschule, heute die Universität Paderborn, hat um 1980 einen kleine Analogrechner für Schulen auf Basis des Operationsverstärkers Typ 741 entwickelt. Eine ausführliche (technische) Dokumentation wurde 2015 nachträglich erstellt.

Der Analogrechner von vorne (Größe etwa eines Blattes DIN A4):

Er umfasst:

  • 5 Integrierer
  • 8 Summierer
  • 2 Multiplizierer
  • 10 Potentiometer
  • 10 Koeffizientenpotentiometer

Es ist nur repetierender Betrieb möglich.

Erprobt und vorführbar sind:

Das Gerät ist voll funktionsfähig und wurde auf den Wissenschaftstagen 2014 des HNF in Paderborn und auf der VCFB 2015 in Berlin in Aktion gezeigt.

Als Besonderheit ist oben rechts eine 64-pol Buchsenleiste vorhanden, die Zugriff auf alle Summationspunkte und Eingänge bietet und so das Steckbrett ersetzt.

Das Innere sieht so aus:

Ein Schaltplan existiert nicht, ist aber leicht zu rekonstruieren.

Das HNF hat das Gerät ist erst in diesem Jahr 2015 von Dr. Rasfeld (Univ. Duisburg-Essen) erhalten, der 1983 in einem Artikel mit dem Titel Zur Darstellung und Untersuchung von Funktionen im Mathematikuntericht mittels elektronischer Analogrechner in Heft 11 der Zeitschrift Praxis der Mathematik das Gerät und seine Anwendung ausführlich dargestellt hat.

Bislang sind keine weiteren Exemplare bekannt.


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